Chronologie |
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Vor 788 übergab Gotahelm mit Erlaubnis des Herzogs Tassilo III eine Schenkung an der Sempt an das Kloster Mondsee , die durch eine Urbarialnotiz um 1000 verdeutlicht wird. Mondsee besaß demnach zu „Ufhusa" einen Herrenhof sowie davon abhängig Huben zu Aufhausen Pretzen Wörth sowie zwei Mühlen an der Sempt. |
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1221-1264
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erscheinen die beiden Herren Konrad und Ulrich zu aufhausen, von denen sich Luitgard von Grucking laoskaufte, um als Zensualin an St. Kastalus übergeben zu werden. |
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1294
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Als Zeuge bzw. Salmann trat 1294 sowie 1296 Herr Gebhard von Aufhausen auf. |
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1298
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Im Jahr 1298 saß der Wittelsbacher Ministeriale Heinrich von Rohr als „castellanus" (Burghauptmann) in Aufhausen", der vermutlich durch seine Mutter, eine Preysingerin, zu diesem Dienstsitz zu Aufhausen kam. |
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1300
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Nach dem Tod von Heinrichs von Rohr saß in Aufhausen erneut ein Preysinger, wie das Herzogsurbar von ca. 1300 mitteilt: „Aber ze Aufhausen daz haus und zwen höf di da pawet der Prisinger".. Der Ausdruck „Haus" bedeutet einen adeligen Sitz zu Aufhausen, der herzogliches Urbargut ist. |
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1315
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Im Jahre 1315 wird Aufhausen als Filiale der Pfarrei Altenerding erwähnt. |
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1436
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Um 1436 findet sich zu Aufhausen Jörg Alhartspeck , Mautner zu Burghausen, dessen Vater schon „von der purk mitsampt dem paw zu Aufhausen" auf den Kasten zu Landshut eine Gilt reichen mußte. |
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1452-1485
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1452 wandelte der Herzog die Getreidegilt in Geld um, so daß der Alhartspeck künftig 14 Pfund 62 Landshuter Pfennig jährlich zu entrichten hatte. Im Jahr 1476 führte die Stadt Erding einen Prozeß gegen Jörg Alhartspeck wegen seiner Taverne zu Aufhausen. |
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1492-1554
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Hatten die Alhartspeck zu Roßbach bei Mauerkirchen das herzogliche Lehen inne |
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1567
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Vermutlich im Jahr" 1567 erwarb Hans Egid von Sonderndorf den Edelsitz zu Aufhausen, was 1578 nachträglich verbrieft wurde 87. Ausdrücklich werden Sitz und Sedlhof als Urbarsgüter bezeichnet. |
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1578
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Nachträgliche Verbriefung des Besitzes von Hans Egid von Sonderdorf den Sitz |
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1581
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Die Tochter von Hans Egid von Sonderdorf, Sara brachte den Edelsitz in ihre Ehe mit Hans Sigmund von Armansperg ein. |
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1595
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Verleihung vom Herzog an Christoph Schrenk zu Egmating |
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1596-1597
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Errichtung des Schlosses |
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1598
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Attraktiv war Aufhausen für seine Besitzer durch die Nähe zur Hauptstadt München. So war der Begründer der Hofmark Aufhausen mit eigener Gerichtsbarkeit(1598) Christoph Schrenk zu Notzing, Egmating und Aufhausen, Landschaftskommissär und Bürgermeister in München. Dieses Amt schrieb vor, dass er nur einen Tagesritt von München entfernt seinen Wohnsitz haben durfte, und das traf für Aufhausen zu: ca. 35 km. |
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1602
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Christoph SCHRENCK V. NOTZING |
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1625
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Von Christoph Schrenk kam Aufhausen um 1625 an seine Tochter Anna Salome, die in erster Ehe mit Hans Wilhelm von Eisenreich, in zweiter Ehe mit Hans Georg Küttner von Khünitz " verheiratet war. Sie überlebte ihre beiden Söhne. |
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1628
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Am 20.5.1628 erlaubt der Freisinger Bischof Veit Adam (1618-1651) der Schloßbesitzerin Salome Schrenk auf Aufhausen für deren Lebenszeit, bei ihrer Anwesenheit in der Schloßkapelle auf einem Tragaltar durch einen Welt- oder Klostergeistlichen eine Messe feiern zu lassen. Es muß also schon im mittelalterlichen Schloßtrakt eine Kapelle vorhanden gewesen sein. |
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1650
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In diesem Jahr muss Salome schon mit Hans Georg Küttner von Khünitz " verheiratet gewesen sein. Das beweist ein Auszug aus dem Lehenpropstamt Landshut 1460-1804 (Staatsarchiv Landshut) Salome Khittnerin zu Aufhausen gegen Hanns Conra Herwarth zu Deutenkofen wegen der strittigen lehenbaren Getreide- & Pfenniggilten aus zwei Höfen zu Oberpirnkofen |
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1680
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Salome vermacht 1680 ihren fünf Enkelinnen Maria Katharina, Maria Ursula, Elisabeth Anna, Maria Jakoba und Anna Johanna von Eisenreich ihren Besitz. 1683 noch wird die Mutter der fünf Mädchen, Johanna Maximiliana von Eisenreich, zu Aufhausen geführt. |
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1694
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Johanna Maximilian von Eisenreichs Tochter, Ursula von Eisenreich, trat 1694 die Nachfolge mit ihrem Mann Johann Christoph von Egloff in Aufhausen an. |
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1718-1720
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Die Kapelle entstand 1718. Sie ist der Heiligen Magdalena gewidmet. Die Figuren werden dem berühmten Münchener Bildhauer Christian Jorhan aus der Straub-Werkstatt zugeschrieben. |
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1720
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Am 25.8.1720 weihte der Freisinger Fürstbischoff Johann Franz Ecker von Kapfing die Schlosskapelle |
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1723
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Erscheint der Band „Rentamt Landshut“ von Hofkupferstecher Michael Wenning mit 245 Stichen. Hierin befindet sich auch die Beschreibung von Wening: |
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1728
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Die Tochter von Maria Ursula von Eisenreich (Gattin von Johann Christoph von Eglhof) Maria Anna übernimmt mit Ehemann Maximilian Fugger) das Schloss Aufhausen. |
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1731
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Maximilian, Graf Fugger |
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1738
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In der Schmidtschen Matrikel aus dem Jahre 1738 steht: „In dieser Kapelle (Kapelle im Schloss Aufhausen) ist ein einziger Altar zu Ehren der hl. Maria Magdalena. Der Weihetag dieser Kapelle fällt auf den Sonntag nach Maria Geburt. Patrozinium wird am Magdalenentag gefeiert." |
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1752
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Maximilian Graf Fugger von Kirchberg und Weissenhorn wird Inhaber der Hofmark Aufhausen. |
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1774
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Maria Anna von Eisenreich (geborene Freiin von Egloff) (Ehemann Maximilian Fugger) vermacht Schloss Aufhausen an ihren Vetter Johann Maximilia von Preysing. |
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1777
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Max Graf von Preysing ist Inhaber der Hofmark Aufhausen |
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1782
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Johann Maximilian von Preysing verpachtet Schloss Aufhausen an seinen Sekretär Simon Rottmanner. |
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1817
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verkauft Graf Preysing Schloss Aufhausen an Ludwig von Auer |
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1819
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Patrionialgericht ii. Klasse, bestätigt am 28.12.1819 |
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1835
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erbt Max von Auer Schloss Aufhausen von seinem Vater. |
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1837
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4. September 1837 |
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1874
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Anton Mayer führt in seiner Diözesanbeschreibung 1874 auf, daß das Erbauungsjahr der Schloßkapelle unbekannt ist, nach Wening wohl um 1720. Die Baupflicht hat die Gutsherrschaft. Im Dachreitertürmlein hängt eine Glocke. |
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1883
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verkauft Ernestine von Auer, die Witwe von Max von Auer Aufhausen an Robert von Froelich, (Urgrossvater der heutigen Besitzerin Baronin von Hammerstein) der 1883 sein Augsburger Bankhaus in die neue Bayerische Vereinsbank einbrachte und deshalb als erster Vorstandsvorsitzender der Bank in München tätig wurde. Er zog nach Aufhausen, von wo aus er seine Geschäfte in München wahrnehmen konnte. Gleichzeitig hatte er hier einen mustergültigen landwirtschaftlichen Betrieb, der Vorzugsmilch produzierte, die jeden Morgen hier vom Aufhauser Kleinbahnhof (jetzt S-Bahn) frisch nach München geliefert wurde. |
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1884
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Schenkt Ernestine von Auer, die ehemalige Besitzerin von Schloss Aufhausen dem Heimatmuseum Erding einen Meßkelch samt Futteral aus der Schlosskapelle. |
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1983
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Dipl. Landwirt Freiherr Alexander von Hammerstein erwirbt das Schloss Aufhausen |
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1986
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1986 wurde das Bauwerk durch den neuen Schloßbesitzer Frh. von Hammerstein saniert |
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1987
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1987 erhielt der rechteckige Innenraum eine neue Fassung und neue Empore. Die Figuren des Altaraufbaues Christus am Kreuz, darunter Maria Magdalena, stammen vermutlich von Christian Jorhan d. Ä. |
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